Diplom Psychologin und Mental Coach Julia Cetin

Jahresrückblick 2022

Mein Jahresrückblick 2022: Keep going

2022 war für mich ein außerordentlich tolles und aufregendes Jahr. Ein Jahr der Veränderungen. Ich habe mein Business neu entworfen, wir sind umgezogen, mein Sohn ist in die nächst-höhere Schule gekommen.

Ich durfte viele neue Menschen online und offline kennenlernen, meinen Traum vom New York Marathon erfüllen und vieles mehr.

Mein Motto 2022: keep going

Ich habe 2021 mit einem Tattoo beendet. Ein kleines Geschenk an mich selbst, lange überlegt und geplant. Ich habe es mir von einer jungen Tattoo Künstlerin zeichnen lassen und mit ihrer Erlaubnis hier vor Ort stehen lassen.

Keep going hat sich durch mein Jahr hindurch gezogen. Es bedeutet für mich, mach weiter so, du bist auf dem richtigen Weg, aber auch, sei mutig und trau dich. Gib nicht auf und zu es durch.

Der Endspurt der Grundschule für meinen Sohn war wirklich anstrengend für uns alle, da seine Lehrerin versucht hat, das Beste aus ihren Schülern herauszuholen und damit ziemlich Druck ausgeübt hat. Auch unser Hausumbau hat uns einen langen Atem abverlangt und natürlich vor allem meine Marathonvorbereitung. Sowohl im Training, als auch am Wettkampftag habe ich mir mein Motto immer wieder ins Gedächtnis gerufen.

Keep going

Rückblick 2022

Start ins neue Jahr: Gefangen zu Hause

Gestartet hat das Jahr ziemlich verrückt mit Corona. Wir wollten für ein paar Tage in den Urlaub fahren. In der Türkei gibt es 4x Schulferien im Jahr. Laaaaaange Sommerferien, eine Woche jeweils im Herbst und im Frühling und 15 Tage Ende Januar/Anfang Februar; 15-Ferien genannt. In diesen „Halbjahresferien“ wollten wir für ein paar Tage in ein deutsches Hotel nähe Antalya. Da es ein deutsches Hotel ist, wollte es von uns einen Corona-Test. Schnelltest gibt es in der Türkei eigentlich nicht (außer in manchen internationalen Hotels) und somit mussten wir, mein Mann und ich, zum PCR-Test. Die Kinder sollten im Hotel getestet werden.

Lange Rede kurzer Sinn, kurz vor Ankunft im Hotel kam der Anruf aus dem Krankenhaus – der Test meines Mannes war positiv.

Schock.

Also mussten wir umkehren, 5h wieder zurückfahren und uns in häusliche Quarantäne begeben. Am Ende der Ferien war dann auch mein Test positiv und somit haben wir 3 Wochen zu Hause verbracht.

 

Ausbildung zur Resilienztrainierin

Dank Corona gibt es immer mehr Weiterbildungsangebote auch Online (manche werden leider auch wieder weniger). Und so bekam ich die Möglichkeit über die Deutsche Psychologen Akademie eine Fortbildung zum Thema Resilienz zu besuchen. Mit drei tollen Dozentinnen, die wirklich was von ihrem Fach verstehen, gab es in 5+ Modulen geballtes Wissen, praktische Übungen und jede Menge Austausch und Diskussionen. Ich habe dabei so viel mitgenommen, nicht nur als Coach, sondern auch für mich persönlich. Durch diese Ausbildung gestärkt, fand ich den Mut mich meinem Herzensthema anzunehmen.

In meiner Abschlussarbeit durfte ich mein neues Programm vorstellen, das Resilienz mit dem Sport vereint und auch meine Vision, die Resilienz zum Thema zu machen schon beim Sport der Jüngsten durch Trainer und Vereine.

Ein Wochenende mit Freundinnen

Ich muss aus beruflichen Gründen 3-mal im Jahr nach Deutschland für 1-2 Tage. Meistens versuche ich das mit einem Besuch bei meiner Familie oder bei Freunden zu verbinden.

Aus meiner Studienzeit sind mir 3 gute Freundinnen geblieben. Wir sind die „Ex-Uni-Girls“. Da wir inzwischen über drei Länder verteilt sind, versuchen wir uns wenigstens einmal im Jahr zu treffen. Manchmal passiert das anlässlich einer Hochzeit oder Geburt, dieses Jahr haben wir uns einfach „nur so“ getroffen. Wir vier + ein Baby 🙂

Also gab es gutes Essen, Spaziergänge, Lachen, Weinen und jede Menge andere Emotionen. Vier Psychologinnen auf einem Haufen, da kommt einiges zusammen.

Diese Wochenenden sind mit unglaublich wichtig. Viele Freunde aus Schul- und Studienzeit gehen im Laufe der Jahre verloren. Natürlich leben sich manche Freundschaften einfach auseinander, alleine schon wegen der Distanz oder unterschiedlichen Lebenswegen.

Daher ist es mir umso wichtiger, den Kontakt mit ein paar wenigen, mir besonders wertvollen Menschen, aufrechtzuerhalten. Das sind meine Uni-Girls und unsere „Deutsch-Türkischen-Familien“. Dazu später mehr;-)

 

Businessocaching mit Struktur

Durch die Resilienzausbildung angeregt, wollte ich mein Business komplett verändert. Vom Thema der „Gestressten Mutter“ zu Hobbysportlern, die denken, dass sie nicht in die Schublade passen.
Damit das Ganze Hand und Fuß bekommt, habe ich mir Hilfe geholt. Mit einem Business-Coach bzw. Coachin konnte ich Struktur ins System bringen, und 2023 voll durchstarten. Danke, liebe Cynthia, von freeyourwork und Business mit Struktur.

 

Malkurs: Kreativität für die Seele

Für die kreative Seite in mir, versuche ich immer mal wieder etwas „handwerkliches“ zu machen. Eine Zeit lang habe ich z. B. super viel genäht. Dieses Jahr habe ich gemalt. Da ich aber nicht malen kann *hust* habe ich „angemalt“. Figuren aus Gips/Ton/Polyester und Objekte aus Holz. Beim Anmalen finde ich schnell in den Flow, kann mich stundenlang damit beschäftigen. Oft höre ich dabei ein Hörbuch. Lesen und kreativ sein gleichzeitig, unglaublich gut für das Gehirn.

Vorher
Nachher

Berlin Marathon: ohne Startnummer dabei

Im September hatte ich einen Termin in der Heimat und habe meinen Deutschlandbesuch mit einem Abstecher nach Berlin verbunden.

Als Besucher bzw. Zuschauer beim Berlin Marathon zu sein, war eine ganz neue und tolle Erfahrung für mich. Ich durfte live erleben, wie Eluid Kipchoge nur so über den Asphalt fliegt und den Weltrekord erneut gebrochen hat. Unbeschreiblich. Obwohl ich anfangs an der Strecke von Emotionen überrannt wurde, da ich eigentlich selbst dabei sein sollte, bin ich froh, dass ich am Rand dabei war und viele, viele Läufer anfeuern durfte.

New York Marathon: Beeindruckend

Wow. Einfach nur wow. Mir fehlen jetzt, Wochen später, immer noch die Worte.

New York ist eine unglaublich beeindruckende Stadt. Manhattan stinkt nach Urin und Marihuana, ein Wolkenkratzer neben dem anderen. Es ist laut und schmutzig. Und gleichzeitig so wunderschön. Der Freedom Tower thront über den Pools, wo einmal die Twin Tower standen, das Edge, mit deiner gläsernen Aussichtsplattform, strahlt in der Sonne und der Central Park liegt majestätischen umrandet von unglaublich scharmanten Gebäuden.

Der Marathon beginnt mit der Messe, wo man seine Startunterlagen abholt und jede Menge Merchandising Produkte kaufen kann. Freitagabend folgt die Eröffnungszeremonie, wo Vertreter aus jedem Teilnehmer-Land ihre Flagge schwenken dürfen.

Samstag früh gibt es einen 5k Wettkampf, für den sich jeder anmelden kann, und Sonntagmorgen machen sich dann beinahe 50.000 Läufer auf den Weg zum Start des Marathons.

Tausende Menschen stehen an der Strecke und bejubeln die Läufer. Wer seinen Namen auf dem Shirt hat, hört diesen tausende Mal, wie er gerufen wird. Auf 42,195 km stehen hunderte von Freiwilligen und Ersthelfern.

Es geht über 5 Brücken durch die 5 Borroghs (Stadtteile) von New York.

Absolut atemberaubend. Ich werde bald einen extra Blogartikel über meine Teilnahme am New York Marathon veröffentlichen. Versprochen!

 

Was war 2022 bei mir sonst noch los

Ich bin das erste Mal in meinem Leben Hubschrauber geflogen
Wir haben viiiiiiieeeeeele Stunden mit Hausaufgaben verbracht
Mein Mann und ich hatten das ein oder andere Date
Ich durfte Freedi von #machbaresyoga zum zweiten Mal offline treffen
Ich war auf einer Verlobungsparty in Izmir

…und vieles mehr….

Was wartet 2023 auf mich?

  • Berlin Marathon im September: nachdem ich meinen Startplatz seit 2020 „verschoben“ habe, werde ich dieses Jahr hoffentlich endlich dabei sein
  • Präsenztag meiner Laufcoach-Ausbildung: ich habe 2022 eine Online-Ausbildung zum Laufcoach begonnen. Hier steht der Abschluss noch an und ein Präsenztag, der dazu gehört, findet im Mai statt. Darauf freue ich mich schon sehr.
  • Bereits seit 7 Jahren wohne ich jetzt in der Türkei. Meine Uni-Girls haben mich bisher nicht besuchen können. Das soll sich dieses Jahr ändern. *
  • Im August darf ich dabei sein, wenn sich meine jüngste Nichte in den USA das Ja-Wort gibt. Bis dahin liegen noch Visa-Anträge (für meinen Mann), Passverlängerung der Kinder auf der deutschen Botschaft in Ankara (die scheinbar nie freie Termine hat) und mehr auf dem Schreibtisch. Mal sehen, ob wir alle zusammen fliegen können, oder ob es ein Solo-Abenteuer für mich wird.
  • Mein Business wird wachsen und 2023 habe ich vor, meine Community zu vergrößern und, vor allem, dich noch besser kennenzulernen. Ich freue ich riesig auf den Austausch mit jedem von euch! Du darfst dir jederzeit ein virtuelles Kaffee-Date mit mir buchen: Mini-MUTivation mit Julia

Mein Motto 2023 lautet: „Verantwortung übernehmen“

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